Hallo,
habe über a.net eine (aus meiner Sicht eine seriöse) Anfrage von jemanden aus U.K. bekommen, der eines meiner Bilder in das BALPA Magazin (British Airline Pilots Association) übernehmen möchte.
Nun habe ich mit so etwas gar keine Erfahrung, würde ich erstmal nachfragen, was derjenige denn benötigt. Auf was sollte man dabei denn generell achten?
Geld ist mir dabei nicht so wichtig. Ich fühle mich ja schon geehrt, dass jemand mein Bild haben möchte.
Thomas
Wie verhalten bei Fotoanfrage für ein Magazin in U.K.?
Moderatoren: Avroliner100, Worsen, Bianca, BigLou95, PaddyFly
-
Thomasedds
- Beiträge: 386
- Registriert: 23. Sep 2005 09:28
- Wohnort: Stuttgart
- degi
- Tech Admin
- Beiträge: 4395
- Registriert: 27. Aug 2005 20:14
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Wie verhalten bei Fotoanfrage für ein Magazin in U.K.?
Zunächsteinmal benötigen Zeitungen/Zeitschriften/Magazine ein Bild in möglichst hoher Auflösung. Wie genau müssen die sagen, manche wollen das Bild bearbeitet, manche unbearbeitet. Für den Druck brauchen die (zumindest in den meisten Fällen) 300dpi. Da das Bild im Normalfall aber nicht größer als A4 gedruckt wird, reichen da 8 - 10MP problemlos aus. Normalerweise sagen die einem was sie wollen und wie.
Allein für die Ehre würde ich kein Bild rausgeben. Natürlich ist es schön, wenn jemand ein Bild haben möchte, aber es muss auch die Arbeit und der Aufwand der dahinter steht berücksichtigt werden. Es gibt für Fotos zum einen die Honorarsätze, die sich nach Auflage und Größe richten - diese kannst Du als Anhaltspunkt nehmen. Teilweise ist es auch so das verschiedene Magazine auch eigene "Tarife" haben, nach denen sie zahlen. Wenn die ein Angebot von Dir wollen würde ich diese Honorarsätze anwenden, wenn Dir nach den "Haustarifen" angeboten wird, kannst Du Dir überlegen ob das OK ist oder nicht. Für die Zahlungen aus dem Ausland verwende ich inzwischen meistens Paypal, weils am schnellsten geht und mit wenig Aufwand verbunden ist.
Allein für die Ehre würde ich kein Bild rausgeben. Natürlich ist es schön, wenn jemand ein Bild haben möchte, aber es muss auch die Arbeit und der Aufwand der dahinter steht berücksichtigt werden. Es gibt für Fotos zum einen die Honorarsätze, die sich nach Auflage und Größe richten - diese kannst Du als Anhaltspunkt nehmen. Teilweise ist es auch so das verschiedene Magazine auch eigene "Tarife" haben, nach denen sie zahlen. Wenn die ein Angebot von Dir wollen würde ich diese Honorarsätze anwenden, wenn Dir nach den "Haustarifen" angeboten wird, kannst Du Dir überlegen ob das OK ist oder nicht. Für die Zahlungen aus dem Ausland verwende ich inzwischen meistens Paypal, weils am schnellsten geht und mit wenig Aufwand verbunden ist.
- Spottersiech
- Beiträge: 342
- Registriert: 11. Mär 2006 02:18
- Wohnort: Reaaaaaal
Re: Wie verhalten bei Fotoanfrage für ein Magazin in U.K.?
... und ich dachte immer, das Knipsen ist ein Hobby ?
SpoSi
Der Untergang des Abendlandes beginnt mit Political Correctness und führt weiter zu Trojaner-Scheible und Postwinkel
Ich unterstütze die Aktion 'Party am Port - Spotten, bis der Arzt kommt!'

Senior Screener @ http://www.ischenpix.com
Der Untergang des Abendlandes beginnt mit Political Correctness und führt weiter zu Trojaner-Scheible und Postwinkel
Ich unterstütze die Aktion 'Party am Port - Spotten, bis der Arzt kommt!'

Senior Screener @ http://www.ischenpix.com
-
Long Beach
- Beiträge: 941
- Registriert: 5. Sep 2005 23:28
- Wohnort: MD11(F)
Re: Wie verhalten bei Fotoanfrage für ein Magazin in U.K.?
Englische Magazine sind in der Regel vertrauenswürdig und man bekommt auch einen netten bzw. angemessenen Obulus dafür.
Dies hängt u.a. auch damit zusammen, dass in England die Luftfahrt an sich einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns. Da herrscht über breite Teile der Bevölkerung einfach ein starkes Interesse am Thema, und sind die Dinger dann auch noch Antiquariate aus Großmutters Zeiten, flippen sie komplett aus. Was ich sehr sympatisch finde
Bei mir wurden einige Bilder von der Hahnweide von einem englischen Magazin gekauft und großzügig gedruckt. Ich habe in dieser Sache nicht einmal großartig verhandelt, da mir eine fundierte und qualitativ hochwertige Berichterstattung über ein Ereignis manchmal fast noch wichtiger ist. Als dann ein Scheck mit der Post in´s Haus geflattert ist, hat es mich einfach gefreut.
Ich z.B. mache Unterschiede, an wen ich was verkaufe - und ggf. auch nicht. Dabei spielt Geld eine eher untergeordnete Rolle, denn reich wird man davon nicht. Auch geht es mir nicht um den Namen, der unter einem meiner Bilder gedruckt werden soll. Für sowas wie die Hahnweide habe ich z.B. sehr sehr gerne meine Bilder geschickt, zumal dem Fotografen am Samstag seine Kamera kaputt gegangen ist und auch noch ein sehr schnell und tieffliegender Hurri-Pilot
mit involviert war. Kurz um: Es war einfach eine gute Sache, für die ich nicht einmal Geld verlangt hätte.
Für Airlines, die damit rein kommerziellen Absichten verfolgen, lasse ich das Bild bezahlen. Zum Teil nach angemessenen Sätzen, die nicht immer billig sind. Entweder man schätzt die Qualität und die Reserve der Nachbearbeitung oder man lässt es bleiben. Alaska Airlines hat in den 737-700 z.B. Postkarten dieses Typs von mir an Bord. Dafür haben sie dann auch gelettert.
Kommerzielle Absichten sind bei mir dann immer auch kommerziell zu sehen, wobei ich ehrenamtliche und kostendeckende Absichtigen immer weit aus größer honoriere und da auch mal ein Auge zudrücke.
Grüße
LB
Dies hängt u.a. auch damit zusammen, dass in England die Luftfahrt an sich einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns. Da herrscht über breite Teile der Bevölkerung einfach ein starkes Interesse am Thema, und sind die Dinger dann auch noch Antiquariate aus Großmutters Zeiten, flippen sie komplett aus. Was ich sehr sympatisch finde
Bei mir wurden einige Bilder von der Hahnweide von einem englischen Magazin gekauft und großzügig gedruckt. Ich habe in dieser Sache nicht einmal großartig verhandelt, da mir eine fundierte und qualitativ hochwertige Berichterstattung über ein Ereignis manchmal fast noch wichtiger ist. Als dann ein Scheck mit der Post in´s Haus geflattert ist, hat es mich einfach gefreut.
Ich z.B. mache Unterschiede, an wen ich was verkaufe - und ggf. auch nicht. Dabei spielt Geld eine eher untergeordnete Rolle, denn reich wird man davon nicht. Auch geht es mir nicht um den Namen, der unter einem meiner Bilder gedruckt werden soll. Für sowas wie die Hahnweide habe ich z.B. sehr sehr gerne meine Bilder geschickt, zumal dem Fotografen am Samstag seine Kamera kaputt gegangen ist und auch noch ein sehr schnell und tieffliegender Hurri-Pilot
Für Airlines, die damit rein kommerziellen Absichten verfolgen, lasse ich das Bild bezahlen. Zum Teil nach angemessenen Sätzen, die nicht immer billig sind. Entweder man schätzt die Qualität und die Reserve der Nachbearbeitung oder man lässt es bleiben. Alaska Airlines hat in den 737-700 z.B. Postkarten dieses Typs von mir an Bord. Dafür haben sie dann auch gelettert.
Kommerzielle Absichten sind bei mir dann immer auch kommerziell zu sehen, wobei ich ehrenamtliche und kostendeckende Absichtigen immer weit aus größer honoriere und da auch mal ein Auge zudrücke.
Grüße
LB
-------------------------------------------------
It doesnt matter how good or bad a situation is, it´ll change!
It doesnt matter how good or bad a situation is, it´ll change!
Re: Wie verhalten bei Fotoanfrage für ein Magazin in U.K.?
Die Balpa ist vereinfacht dargestellt so etwas wie die Vereinigung Cockpit hier.
Von daher wirst Du sicher nicht reich, mit einem Bild in deren Hauszeitung.
Ein kleiner Obulus sollte aber schon drin sein und seriös ist die Balpa auch.
Mit freundlichem Gruss
Krohmie
Von daher wirst Du sicher nicht reich, mit einem Bild in deren Hauszeitung.
Ein kleiner Obulus sollte aber schon drin sein und seriös ist die Balpa auch.
Mit freundlichem Gruss
Krohmie
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast





