welcome to the desert!

Kurz hinter Los Angeles beginnt die Mojave Wüste welche sich mehrere hundert Kilometer nach Osten des Landes erstreckt. Aus aviatischer Sicht ist die Mojave Wüste bekannt für diverse Flughäfen, wo ausgemusterte Maschinen vorübergehend stehen, bzw. teilweise dann auch gescrapped werden. Dies sind vor allem die Flughäfen Mojave (MHV/KMHV) und Victorville (VCV/KVCV).
Mojave lässt sich in ca. 2,5h von LAX aus erreichen, die gleiche Zeit benötigt man etwa für Victorville. Einen Stopp in Victorville haben wir auf der Fahrt nach Las Vegas eingebaut.

In Mojave kann man gegen ein geringes Entgelt, eine Ramp-Tour machen, welche so ca. 45 min. dauert und man an diversen alten Maschinen vorbei kommt. Leider darf man bei dieser Tour einen Großteil der dort abgestellten Maschinen nicht (mehr) fotografieren, da die Airlines es als schlechte Publicity ansehen, wenn Bilder der Maschinen in diesem Zustand fotografiert/veröffentlicht werden.

Folgende Bilder sind bei der Ramp Tour entstanden:
Northwest DC-9, die ganz neu in Mojave angekommen ist:

Eine DC-9, die für die Navy fliegt, man beachte die Nase:

Diverse Maschinen von Air Canada:






Southwest 737-200:



Diese ehemalige JAL 747 mit Southern Air Reg (N723SA) haben wir 2 Tage zuvor noch in LAX gesehen, nun steht sie in Mojave als Ersatzteillager:

APSA Aerolineas Peruanas Convair CV-990:

Delta Tristar und TWA Convair CV-880 (die Delta durfte man leider nicht aus der Nähe fotografieren):


Verschiedene alte Bomber, Douglas A3 Skywarrior, die als Testflugzeuge dienten:





Diese Orbital Tristar wird zum Start von Raketen benutzt, diese werden unten an die Maschine angebaut und während des Fluges abgeschossen:

Von ausserhalb des Airport Geländes war es möglich, folgende Maschinen zu fotografieren:





Auf dem Rückweg kamen wir noch in dem Ort Agua Dulce vorbei, der so aussieht, wie man es aus den Wild West Filmen kennt und noch als Kulisse für Filmaufnahmen dient.



Dort ist auch ein Naturschutzgebiet mit einem kleinen Canyon gelegen, der Vasquez Rock Canyon:



Auf der Strecke zurück nach Los Angeles kommt man auch an dem Flughafen von Palmdale vorbei, wo früher die Tristar gebaut worden ist und es glaub auch Linienflüge von United gibt. Zufällig sind wir dort auf ein kleines Museum gestoßn, welches eine SR-71, A-12 und ein F-117 A Nighthawk ausgestellt hat:


Des weiteren stehen dort noch ein NASA Jetstar und ein Starfighter und vieles mehr.


Die größte dort ausgestellte Maschine ist die B-52:

Nach 11 Tagen Los Angeles ging es dann weiter in Richtung Las Vegas, wo man auf der Fahrt durch die Wüste quasi an Victorville vorbei kommt.



Eine ehemalige Boeing 727 von Delta:


Tower Air Boeing 747:



Diese Tritar mit der Reg CS-TMR stand lange in AMS rum und wurde vor einiger Zeit nach Victorville gebracht:

Delta Tristar:

Seit ATA den Flugbetrieb eingestellt hat, stehen auch einige Maschinen in Victorville:





ATI stellt scheinbar auch auf moderneres Gerät rum, hier Bilder der ersten 767 von ATI:


Eine türkische Militämaschine, Boeing 737-700 Wedgetail:

Weitere Bilder aus Victorville, leider kommt man an vieles nicht ran:








Das soll es dann mal mit Victorville gewesen sein. Weiter ging es dann Richtung Las Vegas. Die Entfernung zwischen Los Angeles und Las Vegas beträgt ca. 400km.

Auf der Fahrt kommt man an der ehemaligen Goldgräber Stadt Calico vorbei, welche mittlerweile als "Ghost Town" bezeichnet wird und für Besucher zugänglich gemacht wurde:






Nach einer langen Fahrt durch die öde Landschaft der Mojave Wüste tauchen plötzlich wie aus dem nichts die großen Hotelklötze von Las Vegas auf. An dieser Stelle möchte ich hier Teil 3 des Reiseberichts beenden, vielen Dank für´s Durchhalten trotz der vielen Bilder, in Teil 4 wird es dann mit Las Vegas weiter gehen.


dein Bericht ist wie
+ Ostern+
in einem, und ich will net schleimen, nein, des haut mich einfach nur um!!!




