NEW YORK
mit Emirates in der Business-Class des A340-500
Im Herbst ging es für mich das erste Mal nach New York. Um es vorweg zu nehmen: Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein!
Jedenfalls sollte uns der Reiseweg von Karlsruhe aus mit dem ICE (Streik wurde noch rechtzeitig abgesagt bzw. gar nicht erst für diesen Tag angekündigt) nach Hamburg führen und dort dann -ebenfalls zum ersten Mal für mich- in der Business-Class nach Hamburg, und zwar mit Emirates, der Fluglinie aus den vereinigten arabischen Emiraten.
Hamburg, die schöne Stadt im Norden mit Ihrem geschichtsträchtigen Hauptbahnhof. Wir haben hier einen kleinen Zwischenstopp auf der Empore beim Feinkosthändler zum goldenen M gemacht, für mich gab es aber nur was zu trinken.
Dann wurde am Schalter mit dem blauen Teppich eingecheckt. Man beachte: Wenn man vom Eingang her kommt läuft man hinten rechts schon auf gut erkennbare Emirates-Schalter zu, die sind aber nur für Dubai. Für Hamburg gibt es diese Extra-Schalter!
Dann ging es ab durch die Fummelbude in die Airport-Lounge, den ersten Champagner schlürfen und sich mental auf die bevorstehende Business-Class-Premiere vorbereiten, hab´ mich gefreut wie ein kleines Kind
Das „Speisen-Angebot“ (falls man das so überhaupt nennen kann) ist sehr beschränkt, Chips, Keks und Obst.
Dazu das komplette Getränkeangebot, natürlich im Self-Service. Zu beachten: Es gibt sogar einen Raucherbereich! Räumlich nicht getrennt übrigens, igitt igitt!
Ansonsten noch: Einige Zeitschriften und Zeitungen, auch fremdsprachige.
Da ist sie bereits angekommen aus Dubai, die A6-ERD
Stammkundschaft in Hamburg
Jetzt geht’s los!
Da sind wir, in der Reihe 11 wurden wir schon erwartet…unglaublich nette Atmosphäre, man wurde mit Namen begrüßt und weiterhin auch mit Namen angesprochen.
Platz ist auch sehr ausreichend! Auch der Stauraum, für alle möglichen Dinge!
Ich habe glaube ich das breite Grinsen bei meiner Freude gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, es ging alles so schnell und es war immer was zu tun, wir kamen gar nicht zu Ruhe!
Erst wurde man begrüßt, dann wurde einem die Jacke abgenommen, die Speisekarte gereicht.
Nach wenigen Sekunden kam das Amenity-Kit mit vielen Markenartikeln gefüllt, danach gute Kopfhörer mit Rauschunterdrückung, dann noch Kissen, später eine Decke. Dann nochmal ein Rundgang der Crew, es kamen Socken für den Flug, bei einem weiterem Rundgang dann noch eine Augenklappe zum dunklen Ruhen
Immer noch mit offenem Mund die Kabine bewundernd kam nach weiteren gefühlten 15 Sekunden eine 0,5 Liter Wasserflasche Evian oder Vittel, jedenfalls eines dieser modernen Wasser ohne Kohlensäure. Auch ein weiteres Glas Champagner hatte ich plötzlich in der Hand (wir kamen grade aus der Lounge, wo es schon Champagner gab!) und während wir gepushed wurden wollte eine der überaus freundlichen Flugbegleiterinnen unseren Speisewunsch wissen. Ehrlich gesagt hatten wir noch keinen Blick in die Speisekarte geworfen!
Jedenfalls verstauten wir alles in diversen Fächern, und schwupps waren wir auf der RWY 05 schon zum Start bereit. Ich hatte erst am Champagner genippt, da sollten wir die Gläser schon wieder abgeben, wegen dem Start eben. Wir versicherten, dass wir fähig sind die Gläser im Falle eines Falles festzuhalten und so durften wir sie behalten und den Start genießen.
Wir bestaunten die bequemen Sitze, die 2 (!) Fernbedienungen dazu und auch die Außenkameras, die den Start auf die extrem großen Touchscreen-Bildschirme übertrugen, und zwar in diversen Perspektiven.
Der Start war, wie ich es von einem A340 erwarte: Langsam, ganz langsam erhob sich das Tier in die Luft und stieg sehr sanft und auch leise in die tiefhängenden Wolken. Schon nach kurzer Zeit waren wir durch die Wolkenschicht, stiegen aber trotzdem sehr sehr langsam. Wie wir auf der Arbeit immer sagen: „Wie ne schwangere Seekuh.“
Inzwischen hatten wir aus der Umfangreichen Karte gewählt und bekamen auch schon ein kleines [Odöfre], sehr lecker!
Ach eines noch, damit sich keiner wundert: Ich esse sehr gern, auch gerne gut und umfangreich
Also jedenfalls gab es als Einstimmung auf das folgende Menu ein
Toastbrot mit Putenbrustschinken, dazu eine kalte, mit Avocado-Creme gefüllte Kartoffelscheibe mit Riesengarnele, dazu mit Frischkäse gefüllte Dattel
Bei der Vorspeise entschieden wir uns beide gegen das „Roast veal filet“ und für die „Gourmet Seafood-Platte“
zubereitet von Köchen des Burj-al-Arab in Dubai.
Sehr schmackhaft, perfekt temperiert und gereicht mit verschiedenen Brotsorten zur Auswahl, ich entschied mich für Fladenbrot und Knoblauchbrot. Der Salat wurde schon mitserviert, was sehr bemerkenswert war und auf dem Foto nicht gut herauskommt: Die kleinen Tomaten waren richtig zitronengelb!
Ein Jammer, dass ich absolut kein Weintrinker bin, es gibt da wohl sehr hochwertige Weine zur Auswahl!
Als Hauptspeise kam bei mir das Lamm auf den Tisch, vorzüglich wirklich!
Dazu immer wieder frische Brotauswahl und auch Getränke wurde dauernd nachgefüllt bzw. gefragt ob man noch etwas möchte!
War auch kein Problem von der Arbeitslast her: Von den 42 C-Plätzen waren 11 oder 12 belegt, in der First waren 2 Gäste. So hatte das internationale Flugbegleiterteam einen ruhigen Flug, zumindest in der C und F.
Nebenbei: Sehr nette Damen waren an Bord für uns zuständig, ab der Hauptspeise wurde wir bevorzugt von einer blonden Emirates-Angestellten versorgt, die uns auch in Deutsch bediente. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns längere Zeit und immer mal wieder, sie hatte ja genug Zeit bei so wenigen Gästen! Sie war aus Schweden und studierte bevor sie zu EK kam 2 Jahre in Köln, das sei aber schon einige Jahre her. Man merkte Ihr an wie sie sich freute wieder einmal Deutsch zu sprechen, was nebenbei bemerkt extrem gut bis perfekt war!
So, nun kam das Dessert-Buffet angerollt!
Boah, ich war schon voll, aber was mich da anlächelte, wahnsinn!
Ich hatte vorher noch nie in einem Flugzeug Eis gegessen, mir war gar nicht klar, dass das überhaupt funktioniert.
Jedenfalls gab es von Eis, Schokopyramiden, Obst, Käseplatten, Windbeutel usw. alles mögliche. Es wurden zwei Servicegänge angekündigt, so dass mich …..
….zunächst für den Windbeutel mit Eis und lauwarmer Karamellsauce entschied, wohingegen meine Begleitung…
… die Schokopyramide aufbohrte.
Danach gab es zu einer heißen Schokolade noch etwas frisches Obst!
Zum Entertainmentprogramm wurden abermals Getränke und Nüsschen gereicht.
Während wir auf den Nordatlantik rausschwebten (die Airshow war den ganzen Flug überdefekt, der einzige Minuspunkt bei diesem Flug) verdaute ich die ganzen Köstlichkeiten und döste etwas vor mich hin. Wir waren ja schließlich schon sehr lange auf den Beinen. Um ehrlich zu sein, habe ich in der Nacht vor der Reise ungefähr nicht geschlafen, die ganzen Reisevorbereitungen…jaja….
Also schlummerte ich bei tollen Kantaten von Bach und anderen Klassikern vor mich hin.
Unglaublich die Fülle dieses Audio- und Videoprogramms!
Ganz topaktuelle Kinofilme, TV-Serien, auch viele davon in deutsch, hunderte Audioprogramme aller Stilrichtungen, Emirates-Kanäle und Computerspiele, die man auch gegen einen beliebigen Fluggast spielen kann, die Terminals verbinden sich dann.
Telefon am Platz, auch kann man intern alle anderen Plätze in allen Klassen anrufen. Wahnsinn!
Und ganz toll auch: Massagefunktion der Sitze, die sich übrigens Flach machen ließen!
Man konnte einstellen, wo man massiert wird und mit welcher Intensität.
Welch toller Urlaubsstart: A340, Business-Class, Lounge, sehr gutes und umfangreiches Essen und dann schlummern fast wie im eigenen Bett, flach liegend mit guter Musik und dabei noch massiert werden! Da verging die Zeit wie im Flug!
Und weil es bald Abend wurde, stand das Abendessen auf dem Programm: Ich entschied mich für ein paar Lachsbrötchen und einen Kartoffel-Auflauf mit Spinat, Pilzen und Tomatensoße. Ich gebe zu, dass es vielleicht nicht extrem toll aussieht, aber ich kann Euch sagen: Der Geschmack! Mmmmhhhh…..himmlisch im wahrsten Sinne des Wortes!
Sorry für das bearbeitete Bild, es will aber nicht jeder im Internet abgelichtet sein.
Jedenfalls habe ich es hier reingenommen um zu zeigen, dass man sich wirklich langmachen kann. Große Menschen müssen eine leichte Embryonalstellung einnehmen, aber das ist auch verschmerzbar. Wer sich über 2, 15 Meter lang machen will muss dann eben First buchen
Nach dem Essen mal einen kleinen Spaziergang nach Hinten gemacht, dort wurden die Passagiere grade mit belegten Baguettes versorgt. Schlecht belegt war der Flieger in der Eco nicht, schätzungsweise 75-85%.
Gewitterwolken bei Erreichen der kanadischen Küste.
Die Skyline Manhattans ganz undeutlich im Hintergrund zu erkennen.
Und dann hatte der New Yorker Boden uns. Nach einer kurzen Taxizeit (man hört da ja immer Horrorgeschichten) landeten wir pünktlich bei 30 Grad! In Hamburg hatte es kalte 5 oder 6 Grad!
30 Grad, dabei war es schon Abends um 18 Uhr!
Ein Vorteil der C wurde klar: Wir waren die ersten an der Immigration! Und als wir beide unsere Stempel hatten kam auch schon das Gepäck. Wegen der Priority-Aufkleber als erste Gepäckstücke überhaupt! Sehr schön! Noch nett von der wirklich netten Crew verabschiedet (diese holte auch grade Ihr Gepäck ab), und ab Richtung U-Bahn-
Dieser Jumbo ist evtl. der SQ26 gewesen. Der Flugzeugtyp fehlt noch ein meinem Log, noch!
Da sind wir: Nach dem wir unser Hotel „Grand Union“ an der 34. Straße sehr flott gefunden hatten (2 Minuten zu Fuß von der U-Bahn-Station) machten wir uns auf, die Stadt noch kurz zu erkunden. Wir konnten ja nicht gleich ins Bett, es war ja schließlich erst 20 Uhr.
Genau eine Straßenecke weiter stand das Empire-State, heute Abend in Blau angestrahlt. Wir waren also wie versprochen extrem zentral untergebracht!
Der Times-Square bei Nacht, ein Highlight gleich zu Beginn! Unbeschreiblich, mir fehlten die Worte!
So viel Licht und Reklame, so viel Energie, so viel Menschengewusel, unbeschreiblich!
Im HRC noch einen Cocktail zu Feier des Tages geschlürft, und dann ab in die Heia!
Ach ja, die Gitarren waren der Hammer. Aber es war ja immer nur die Hälfte da, also unspielbar und diebstahlsicher.
Ein richtiger Amitruck: Alt, laut und umweltschädlich. Aber irgendwie cool
Bananenrepublik? Ich dachte, das sei eine abwertende Redewendung? Anscheinend eher ein Modelabel!
Moderne gemischt mit alten Gebäuden inmitten der Stadt.
Flat Eric
Ground Zero. Nicht sehenswert. Ist halt ne Baustelle, mehr nicht.
Wall-Street
Chinatown-Eingang
Auf dem Weg nach „Übersee“.
Ihr seht übrigens: Das Wetter wurde schlechter!
Am frühen Morgen bin ich zum Frühstück in langen Klamotten losgezogen und habe mich geärgert! Ich war schon beim Frühstück fast wieder pitschnass, es war so wahnsinnig warm und schwül und drückend! Aber nach 2 Stunden waren wir plötzlich wieder bei 15 Grad und eisig kaltem Wind angelangt! Wetterwechsel wie ich ihn nur aus den schweizer Alpen gewöhnt bin!
So parkt man in New York! Meist sind diese Art Parkhäuser aber in Tiefgaragen untergebracht und funzt nur mit Valet-Parking. Man gibt also sein Auto ab und bekommt es bei Abholung wieder hochgefahren. Stundenpreise von 10 Dollar sind keine Seltenheit!
Grooooße Autos für Asiatische Hochzeit
noch mehr grooooße Autos!
Chinatown
Kitsch pur
Heimische Gefühle
Vereinte Nationen
Met Life - Building
Die berühmte Eisbahn vor dem Rockefeller-Center öffnete die Pforten!
Man erinnere sich: Wir hatten über 30 Grad noch gestern!
Radio City Hall
Touri-Kutschen am Centralpark
Das alte Heizungssystem lässt grüßen!
Times Square bei Tag
unsere roten Busse. Faires Angebot eigentlich: 5 verschiedene Loops innerhalb 2 Tagen, inklusive Nacht-Loop für knapp 50 EUR, mit wirklich guten Guides! Nur einer war nicht zu verstehen wegen seines Slangs!
Ich bin normalerweise nicht für irgendwelche organisierten Touri-Ausflüge, aber das war echt sehr gut!
Anti-Kriegs - Mahnmal von der UN
Wieder mal Essen:
Ich war ja begeistert von den ganzen Deli-Läden. 24 Stunden Essen. Aber im Finanzviertel habe mehrere Läden gesehen, in denen man frische Speisen sich selbst schöpfen kann, bezahlt wird nach Gewicht an der Kasse. Eigentlich nichts besonderes, aber diese Auswahl. Hier mal nur ein kleiner Ausschnitt! Echt wahnsinn!
Es war auch möglich, das Essen sich von einem Mongolen auf heißen Stein braten zu lassen. Man schöpf sich selber, gibt es bei ihm ab und klopft es mit einem Zeitungsstab immer wieder unter Zugabe von ganz wenig Sojasoße oder Fett auf den heißen Stein und während er immerzu um den Stein läuft, schiebt er das Essen immer wieder zusammen, um es dann Sekunden später wieder mit dem Stab auf der Platte zu verteilen. 1 Minute später: Ferdsch!
Grand Central Station, auch mit riesiger Foodhall. Sogar Schwarzwälder Spezialitäten bekommt man dort! Heimatgefühl!
St. Patricks
Empire-State bei Sonnenschein
Ami-Ambulanz
Empire-State-Buildiung, eine Etage unter der Plattform, durch die Scheibe fotografiert.
Ein Blick nach Unten
Gilt das als Kunst?
Nein? Das hier vielleicht?
Fahrt mit der Staten-Island-Ferry (gratis!) an der Statue of Liberty vorbei nach Staten Island und zurück. Im Gegensatz zum Shuttleboot, welches direkt zu Statue fährt ist dieses Boot gratis und fährt direkt dran vorbei.
Da ist sie…..DAS Wahrzeichen New Yorks
Ankunft nach 30 Minuten Fahrt
So müssen das die Einwanderer damals erlebt haben
Zurück in Manhattan: Das Börsentier
Memorial am Ground Zero
Süße Tierchen in den Parks
Mein erster Geocache in New York! Super!
Interessante Beschriftung übrigens: „NO DANGER! just am game! info inside!“
Man vermutet in dieser Stadt wohl hinter allem und jedem generell etwas gefährliches!
Im M&Ms – Shop. Dort gab es auf 3 Etagen alles, was man sich nur Vorstellen kann, logischerweise mit dem Logo von M&Ms!
Krass!
Und dann kamen wir hier vorbei: Dreharbeiten für den Film „Sex and the City“. Für meine weibliche Begleitung natürlich DAS Erlebnis schlecht hin. Ich halte von derart Sendungen ganz genau NULL, habe aber für sie trotzdem bissel fotografiert, scheinen ja bekannte Leute zu sein. Was weiß ich schon……
Zwei Konkurrenten hintereinander
Überall, wirklich überall bekommt man „Pretzels“ und Kebap, sowie begrillte Fleischspieße und auch natürlich Hot Dog! Weiche, künstliche Wurst in einem noch weicheren Brötchen, dass von der Unmenge Senf /Ketchup zersetzt wird, wenn du das Gemisch nicht schnell genug gegessen bekommst. Nicht gut, aber einmal habe ich es eben probiert – wenn ich schon mal da bin.
Polizei ist immer und überall, auch mit kleineren Fortbewegungsmitteln unterwegs.
Ein total abgefahrener Geocache mitten in New York, direkt auf den Times Square! Das ist echt Wahnsinn bei dem Verfolgungswahn der Amis, dass der überlebt! Gigantisch!
Lustig auch das ältere Ehepaar, welches das Foto aufgenommen hat: „What exactly did you find?“ – Ich habe dann irgendwas von „Just am game“ gefaselt
Central Park
Brookly Bridge.
Am letzten Nachmittag machte ich mich noch auf den Fußweg nach Brooklyn. Der Aufstieg zur Brücke dauerte schon gute 15 Minuten.
Ich wurde aber entschädigt mit wunderschönen Ausblicken!
Auch an- und abfliegenden Verkehr aus JFK war zu beobachten!
Was ein Erlebnis, wenn ein vollbeladener Fire-Truck an die vorbeirauscht! Laut wegen des Motors, laut wegen der Sirene, schnell und schwer, echt beeindruckend!
Das war ein schöner Abschluss des Urlaubs: Skyline bei Sonnenschein und blauem Himmel!
Die gute, alte Hapag-Lloyd. Bei uns in der Luft ist sie Geschichte. Aber wer weiß…..
Wie soll dass denn funktionieren? Hammwa uns vernavigiert, oder was?
Langsam wurde es dunkel.
Zeit New York den Rücken zu kehren. Ein weiterer anstrengender Tag lag hinter uns, und mir machten uns geschafft auf den Weg nach JFK.
Gepäck war schnell abgegeben und unsere reservierten Plätze auf der etwas besser gefüllten (knapp über 20 besetzte C-Sitze) wurden uns zugewiesen.
Ticket, Boarding-Pass und Lounge-Einladung
Uns war von vorherigen berichten und auch von der Emirates-Homepage bekannt, dass die Emirates-Lounge sehr hochklassig sein sollte. Dem war so!
Erst mal schön geduscht und sich frisch gemacht für den kommenden Flug und die Fahrt durch ganz Deutschland.
Dann mal das Buffet erkundet. Da waren ganz hervorragende Sachen für uns bereitgestellt worden.
Wir hatten ja nur gefrühstückt und zwischendurch ein wenig Obst gegessen.
Ach ja, bevor ich es vergesse:
Ich habe in den 5 Tagen New York kein einziges Mal bei Mc Donalds halt gemacht, auch nicht bei BK oder anderen Fast-Food-Läden. Der Test-Hot-Dog war das einzige Junkfood-Element dieses New York-Aufenthaltes!
Das Wasser lief mir im Munde zusammen!
Die Mousse war wirklich göttlich und in den letzten Tagen hatte ich es nie geschafft, einen New Yorker Käsekuchen zu essen. Dann eben hier last-minute-mäßig kurz vor Abflug.
Für Internet blieb keine Zeit.
Allerdings gönnten wir uns trotz Zeitmangels ein Gläschen Schampus.
An Bord der A6-ERI wurden wir natürlich wieder mit dem üblichen Zubehör begrüßt. Mittlerweile wussten wir ja, auf was man sich einstellen muss
Und auch hier: Grade aus der Lounge gekommen, wo wir schon herrlich gespeist hatten: Jetzt geht’s weiter!
Da wir eine der letzten Maschinen heute Abend ab JFK waren, dauerte auch das Taxi nicht lange. Nach wenigen Minuten waren wir airborne und drehten von Manhattan weg aufs Meer. Einen kurzen Blick zurück und schwupps, startete der Service, natürlich mit einem Glas Champagner zum Abschluss des tollen Urlaubs!
Ein paar Worte zum Serviceablauf:
Ich hätte gerne den Snack-Service am Abend gehabt, da man ja zur Mittagszeit in Hamburg ankommt wäre dort ein Frühstück angemessen gewesen. Oder ein Brunch oder etwas ähnliches. Aber nein:
Man bekommt nach dem Start (immerhin erst 23.15 Uhr lcl) ein volles Abendessen serviert!
Für mich ein kleiner Minuspunkt, denn andersrum wäre es für die Fluggäste sicherlich sinnvoller!
Denn: Wer um 23:15 mit einer Langstreckenmaschine abfliegt geht davon aus, frühestens um Mitternacht etwas zu Essen zu bekommen. Das ist für die meisten sicherlich zu spät und so Essen diese bereits am Flughafen oder vor der Anfahrt zu Abend! Wir sind z.B. erst um 19:30 vom Hotel aufgebrochen. Also: Snack nach dem Start und dann ein Frühstück/Brunch wäre ideal!
Nach dem Essen kommt die Nachtsimulation zum tragen: Sternenhimmel!
Ich beschäftigte mich nach dem Essen mit der topaktuellen deutschen Version von „Stirb langsam 4“ und kurz danach wurde es auch schon wieder hell. Reine Flugzeit diesmal nur 7 Stunden und 15 Minuten! Der Film dauerte schon 3 Stunden und ich begann ja auch erst nach dem Essen mit dem Film. Ein wenig gedöst, und dann war es auch schon wieder hell. Ich freute mich auf ein Frühstück, aber wurde ein wenig enttäuscht: Es gab kein Frühstück! Auch nichts frühstück-Ähnliches!
Die Flugbegleiterinnen (diesmal nicht soo freundlich, eher kühl und unnahbar, aber dennoch natürlich guter Service) servierten ein volles, herzhaftes Mittagessen.
Jetzt war der Moment gekommen, an dem ich essenstechnisch kapitulierte!
Erst Lounge-Essen von Sternenqualität (ohne Witz!), dann volles Board-Nachtessen und nach nur 4 Stunden Pause schon wieder eine volle Mahlzeit. Sorry, das bekommt Frank nicht auf die Reihe.
Ich habe mir dann einen Tee mit Milch & Zucker bestellt und mir aus dem Dessertangebot etwas rausgesucht, was meinen Magen halbwegs an Frühstück erinnern könnte: Törtchen und frisches Obst in Schokolade.
Aha. Verstehe.
Ahhh.……schon viel besser! Diesmal funktionierte die Airshow wie Ihr seht!
Hier EDWL zu sehen!
Am internen „Himmel“ wurde es auch langsam wieder Tag
Die Schleusenanlage Brunsbüttel, am westlichen Ende des Nord-Ostsee-Kanals.
Und schon hatte uns der deutsche Boden wieder.
Tschüss Airbus, und guten Weiterflug nach Dubai!
Die Deutsche Bahn brachte uns zurück nach Karlsruhe, leider mit einem nicht sehr schönen Zwischenfall.
Kurz hinter Hamburg, genau zu sein kurz vor Lüneburg überfuhren wir ein Kind, welches wohl in der Nähe der Gleise gespielt haben muss. Der Zug hielt in Lüneburg an und dort waren schon Polizei und Rettungsdienste, wobei da nichts mehr zu retten war. Genau unter unserem Waggon waren noch die Reste im Fahrgestell. Da diese geborgen werden mussten und der Lokführer sowieso nicht weiter fahren konnte mussten wir aussteigen und der nächste ICE gen Süden hielt für uns außerplanmäßig in Lüneburg. Der einzige Vorteil daran war, dass wir später nicht mehr umsteigen mussten, da dier Zug bis Karlsruhe fuhr.
Die badische Metropole erreichten wir am späten Abend mit sehr vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen!
Fazit:
Business-Class ist super. Wer keine Zeit hat, geschäftlich zu tun hat oder es sich leisten will ist das ne Super Sache! Man kann wirklich an Bord schlafen, hat genug Platz.
Insbesondere die vermeintlich kleineren Vorteile außerhalb des Flugzeugs sind toll und nicht zu unterschätzen:
Gepäck kommt sofort (hat in Hamburg übrigens nicht geklappt, Grrrrr!),
man ist Erster beim Zoll und hat nicht 300 Leute der Eco-Klasse vor sich,
Loungezutritt,
Limousinen-Service bei Emiartes ist inklusive, man wird abgeholt und hingefahren wo man möchte im Radius von bis zu 40-60 km, je nach Destination!
doppelte Meilengutschrift
Und noch einige Services mehr! Man könnte sich dran gewöhnen......
Aber als normaler Urlaubsgast sind Businnesflüge meist nicht im Budget und so sollte man gut abwägen, was einem das wert ist. Für diese Strecke z.B. sind diese Tickets nicht unter 2.2000 EUR zu haben, das ist schon die untereste Grenze! Und das wird bei anderen Gesellschaften nicht anders sein. Wenn man bedenkt, dass ein Eco-Ticket (die Eco ist zumindest bei Emirates auch spitze!) für 350 EUR zu haben ist......Ihr versteht?
Ich hoffe, Euch hat der lange Bericht gefallen!
Bei Fragen: Her damit!
Bis zum nächsten Bericht
Euer
Frank
Ich hoffe, Euch hat der lange Bericht gefallen!
Bei Fragen: Her damit!
Bis zum nächsten Bericht
Euer
Frank





