im Rahmen der Weißrussland-Aviation-Tour, welche Merlintour bereits zum 2. Mal angeboten hat, wurde die Belavia-Strecke zwischen Genf und Minsk mit einer Tu154 geflogen. Dieser stelle – laut der Airline selbst – den letztne Linienflug einer Tupolev Tu154 nach Europa dar. Grund genug für mich, diesen Flug zu buchen.
Mit diesem kleinen Tripreport möchte ich Euch auf den Tupolev- sowie die anderen Flüge des Tages mitnehmen.
Die Anreise in Richtung Genf erfolgte mit Swiss sowie Etihad Regional, da hier der Preis für die Tickets sowie auch die Flugzeiten perfekt passten.
Pünktlich um 6:00 Uhr ging es mit der Fokker 100 der Helvetic Airlines in nur 25 min in Richtung Zürich.

Blick in die Kabine der Fokker 100

Endanflug auf die Piste 34 mit dem Zürichsee im Hintergrund.

Nach dem Aussteigen noch ein Foto auf unser Flugzeug, welches im Jahr 1993 gebaut wurde

Dort erfolgte nach nicht ganz einer Stunde dann der Weiterflug nach Gelf.
An Board der Etihad Regional Saab 2000 gab es als Catering ein paar Cracker sowie eine SEHR kleine Tasse Kaffee.


Nach dem Aussteigen noch ein Blick zurück auf das Flugzeug.

Kaum am Gate angekommen kam dann auch schon das Objekt der Begierde. Die Tupolev Tu154 EW-85748, welche 1992 ihren Erstflug hatte, sollte uns heute in Richtung Minsk fliegen.

Der Gatebereich sammelte sich langsam mit immer mehr Luftfahrt-Fans und kurze Zeit später ging es dann mit dem Bus in Richtung Flugzeug. Dort stand an der Treppe der Pilot bereit, um mit ein paar Passagieren ein Foto zu machen.


Auf Grund der vielen Fotos wurde dann jedoch der Slot in Richtung Minsk verpasst, so das wir noch eine weitere Stunde im Flugzeug warten mussten, bis es los ging, war der Stimmung an Board jedoch nicht schadete.
Vom Start der Triebwerke, der Verabschiedung durch die Flughafen-Feuerwehr mit Wasserdusche sowie dem Takeoff habe ich keine Fotos, sondern nur Videos gemacht. Diese werde ich später nachreichen.
Hier also ein paar Fotos, welche bereits während dem Flug entstanden sind.

Im Hintergrund ist der Flughafen Genf sowie der Genfersee zu sehen.


Auf dem Flug in Richtung Minsk wurde ein vollstänidiges, warmes Essen serviert. Wie gewohnt gab es die Auswahl zwischen “ Chicken and Beef”, wobei ich mich für letzteres Entschieden habe.

Nach dem Essen hieß es dann, die Kabine etwas zu erkundigen und sich mit den anderen Mitreisenden zu unterhalten. Mit an Board waren Luftfahrtfans aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, England sowie aus Finnland.
Ein Blick in die Kabine der Tupolev...

...sowie der Notausgangstür vorne in der Galley.

Nach dem Flug ging es dann direkt nach vorne in Richtung Cockpit, welches für Fotos offen stand.

Bevor es in Richtung Immigration (bzw für mich in den Transit-Bereich) ging, stand noch eine kleine Vorfeldtour in Minsk auf dem Plan. Diese machte jedoch nur an einer Stelle halt, da im Frachtbereich aktuell eine TransAviaExport 747-200 mit “Militärgütern” (wie uns gesagt wurde) beladen wurde und wir daher dort nicht hindurften.




Aus dem Terminal heraus war dann nochmals ein Foto von “unserer” Tupolev möglich – man beachte dabei die schönen Flugzeuge im Frachtbereich des Flughafen im Hintergrund.

Um das Visum für Weissrussland zu umgehen, ging es für mich sowie eine Gruppe weiterer Luftfahrtfans noch am selben Abend nach ca 1.5h Warten im Terminal mit einer Boeing 737-500 in Richtung Vilnius. Geplant war hier eigentlich ein CRJ-200, welcher aber kurzfristig ersetzt wurde.
Leider nur im Gegenlicht kam dabei die Boeing 767-300 der weissrussischen Regierung an uns vorbei gefahren.

Auf dem Weg zur Startbahn war noch ein Notschuss dieser RubyStar IL76 möglich bevor es dann in nur 35 min in Richtung Vilnius ging.



Dort angekommen war noch ein Foto von dieser Turkmenistan 737-800 möglich.

Nach einer kurzen Nacht in Vilnius ging es dann mit Air Baltic via Riga zurück nach Hause. Stellvertretend für die Flüge hier zum Abschluss des Berichts ein Foto.

Vielen Dank, das Ihr euch die Zeit genommen habt, meinen kleinen Reisebericht zu lesen.
Die Videos vom Flug werde ich die nächsten Tage wie versprochen nachreichen.
An dieser Stelle ein herzlichen Dank Boris von Belavia, der dafür gesorgt hat, das die Tu154 an diesem Tag den Flug ausführt sowie an die Crew der Maschine, welche (untypisch für ex Soviet-Airlines) jegliche Fotoaufnahmen im Flugzeug sowie das “Gewusel” die ganze Zeit ertragen haben.
Sollten noch Fragen offen sein, so stehe ich Euch natürlich gerne dafür bereit.








